Statement der Geschäftsführung zur Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit ist wichtiger Zukunftsmotor Thermengruppe Josef Wund baut sein Nachhaltigkeitsengagement weiter aus

Die Thermengruppe Josef Wund versteht die Notwendigkeit nachhaltigen Handelns und hat das Thema Nachhaltigkeit sowohl durch eine eigene Abteilung als auch im Verständnis einer Gemeinschaftsaufgabe in der Organisation dauerhaft implementiert. Ökonomische, ökologische und soziale Vorbildlichkeit sind im operativen Betrieb und in der strategischen Ausrichtung unabdingbar und zukunftsrelevant für die Unternehmensgruppe.

Nachhaltigkeit ist eines der sechs strategischen Kernfelder. Der Bereich Nachhaltigkeit berät die verschiedenen Unternehmensbereiche, initiiert eigenständig oder durch Anstoß unserer Beschäftigten Projekte sowohl auf Standort- wie auch auf übergeordneter Ebene und gewährleistet eine umfassende und regelmäßige Einbindung und Information aller handelnder Personen im Unternehmen.

Mit unserer Mitgliedschaft im UN Global Compact sowie anderen Initiativen, wollen wir nicht nur „nachhaltig“ agieren, sondern auch an anerkannten Standards orientieren und transparent kommunizieren. So identifizieren wir gemeinsam mit anderen engagierten Organisationen und Unternehmen Ansätze und Möglichkeiten, wie wir unser Nachhaltigkeitsengagement laufend verbessern können.

Entscheidend ist auch der Dialog mit verschiedenen Stakeholdern. Mit dem Angebot eines Nachhaltigkeitsrundgang in Sinsheim, den wir auch in unseren anderen Destinationen in Euskirchen und Titisee-Neustadt einrichten, informieren wir Gäste und externe Anspruchsgruppen über unser nachhaltiges Wirken. Zusätzlich mit der Auslobung eines „Preises Nachhaltigkeit“ motivieren wir die Mitarbeiter*innen der Unternehmensgruppe, persönliche Projekte im Beruf, privaten Bereich sowie der Freizeit – und neu auch Ideen und Vorschläge im beruflichen Zusammenhang – zur Prämierung einzureichen.

Aktiv in allen drei Kernbereichen der Nachhaltigkeit Die Thermengruppe Josef Wund hat 2023/2024 zahlreiche Aktivitäten entwickelt und Projekte angestoßen sowie realisiert. Mit einem wiederum erfolgreichen Geschäftsjahr haben wir die wirtschaftlichen Voraussetzungen für unser Engagement im sozialen und ökologischen Bereich gelegt.

Als Mitglied des UN Global Compact bekennen wir uns zu den zehn Prinzipien und setzen uns für deren Einhaltung ein. Wir lehnen jede Form von Menschenrechts-verletzungen ab und haben Null Toleranz beim Thema Korruption. Dazu wurde das gesetzlich geforderte Hinweisgebersystem eingerichtet und Arbeitsprozesse überprüft.

Unsere Bemühungen, unseren ökologischen Fußabdruck laufend zu verbessern, erreichen wir durch verschiedene Projekte. Hier ist unter anderem der Einbau einer Osmose-Anlage an unserem Standort in Titisee zu erwähnen, der eine Reduzierung des Wasserbezuges für unsere Becken um bis zu 75% ermöglicht. Die Prozesse zum Bau der PV-Carport-Anlagen an allen drei Thermen Standorten befinden sich in der tieferen Planung und wir sind zuversichtlich, perspektivisch nach Klärung aller baurechtlichen und finanziellen Formalitäten in die Umsetzung gehen zu können. Unsere Mitarbeiter*innen sind weiterhin angehalten, auf die Ressourceneffizienz auch in Hinsicht auf die Belastungen der Umwelt zu achten. Themen wie Abfallvermeidung, Recycling, Reduzierung von VOC (flüchtigen Gasen) sowie die Nutzung nachwachsender Rohstoffe stehen weiterhin auf der Agenda. Die Standorte unserer dezentralen Unternehmensorganisation werden vom Bereich Nachhaltigkeit entsprechend begleitet und beraten. Die laufende Investition in die Verbesserung der Energieeffizienz ist für uns selbstverständlich.

Unser soziales Engagement beschränkt sich nicht nur auf die Mitarbeiter*innen, denen wir umfassende Weiterbildungsangebote anbieten. Durch unsere Unternehmenskultur fördern wir ein gemeinschaftliches Agieren. Projekte der Unternehmensgruppe werden in hierarchie-, standort- und abteilungsübergreifenden Projektgruppen geplant und realisiert, dabei achten wir auf eine umfassende Einbindung der Mitarbeiter*innen. Wir verstehen dies auch als eine Demokratisierung von Prozessen, mit der wir die Eigenverantwortung und das persönliche Engagement in der Gemeinschaft fördern wollen. Zudem führen wir einen Teil der Erlöse an die Josef Wund Stiftung ab, die gemeinnützige Projekte unterstützt und eigene „soziale“ Aktivitäten entwickelt hat.

Edelfried J. Balle
Geschäftsführer
Wund Holding GmbH